Wissenschaft & Forschung

Der Milchindustrie-Verband beschäftigt sich intensiv mit den aktuellsten Entwicklungen im Bereich der Wissenschaft und Forschung rund um das Thema Milch und Milchprodukte.

Sachstand zu Milch und Gesundheit

Milch und Milchprodukte sind wertvolle Grundnahrungsmittel, dieses ist wissenschaftlich anerkannt. Allerdings gibt es vereinzelt, vor allem im Internet, auch negative Meldungen. Aktuelle Veröffentlichungen, wie die KErn-Studie 2015, und Veranstaltungen, z. B. die Max-Rubner-Konferenz 2013, unterstreichen jedoch den gesundheitlichen Nutzen von Milch und Milchprodukten im Rahmen einer abwechslungsreichen Ernährung.

Im Folgenden werden potentielle Vorurteile gegen die Milch im Zusammenhang mit Krankheitsrisiken sachlich und unter Berücksichtigung der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse beurteilt.

Adipositas und Obesity/Übergewicht

Die Hypothese, dass der Verzehr von Milch und Milchprodukten Übergewicht fördert, ist nicht bestätigt, teilweise weisen Studien vielmehr darauf hin, dass diese eine wichtige Rolle beim Gewichtsmanagement spielen und die Gewichtsreduktion unterstützen (Zemel 2005) oder die Körperzusammensetzung vorteilhaft beeinflussen können (Murphy et al. 2013).

Eine aktuelle Übersichtsarbeit zeigt, dass bei gleichzeitiger Energierestriktion der vermehrte Verzehr von Milch und Milchprodukten zu einer Abnahme von Körpergewicht und Körperfettmasse führt (Abargouei et al. 2012). Wird die Energieaufnahme nicht eingeschränkt und werden Milch und Milchprodukte entsprechend den Zufuhrempfehlungen und unabhängig vom Fettgehalt verzehrt, ist laut dieser Studie bei Erwachsenen keine signifikante Änderung von Körpergewicht und Körperfettmasse zu erwarten. Auch ein Zusammenhang von Milchverzehr und Übergewicht bei Kindern konnte in einer weiteren aktuellen Studie nicht festgestellt werden (Noel et al. 2011). Eine andere Studienauswertung weist darauf hin, dass der Verzehr von vollfetten Milchprodukten sogar gegenläufig mit dem Übergewichtsrisiko zusammenhängt (Kratz et al. 2013).

Typ-2-Diabetes

Vorwürfe, wonach der Milchverzehr das Risiko für Altersdiabetes erhöht, sind nicht belastbar. Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen sogar, dass der höhere Verzehr von Milch und Milchprodukten mit einem verminderten Diabetes-Risiko einhergeht (Elwood et al. 2010, Tong et al. 2011, Kalergis et al. 2013, Gao et al. 2013). Das Bundesinstitut für Risikobewertung schließt in seiner aktualisierten Bewertung, dass zahlreiche epidemiologische Studien einen positiven Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Diabetes mellitus Typ 2 widerlegen. Stattdessen können schützende Effekte auf die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ 2 angenommen werden (BfR 2013).

Metabolisches Syndrom

Das Metabolische Syndrom ist das Zusammenspiel mehrerer typischer Zivilisationskrankheiten. Dazu gehören Übergewicht, Diabetes Typ 2, erhöhte Blutfettwerte und Bluthochdruck. Ein Zusammenhang zwischen der Entstehung des Metabolischen Syndroms und dem Verzehr von Milch und Milchprodukten ist nicht bewiesen. Vielmehr lässt sich aus Untersuchungen zu den Grunderkrankungen schlussfolgern, dass der Konsum dieser Erzeugnisse das Risiko am Metabolischen Syndrom zu erkranken reduziert (Elwood et al. 2010, Rice et al. 2011, Tong et al. 2011, Da Silva et al. 2014).

Akne

Die Schwächen der aktuell diskutierten epidemiologischen Untersuchungen und das weitgehende Fehlen adäquater Interventionsstudien am Menschen lassen keine seriöse, wissenschaftlich belegbare Aussage zum Thema Milchkonsum und Akne zu. Beim Krankheitsgeschehen der Akne spielen vielmehr andere Einflussgrößen, wie Hauttyp, Veranlagung und hormonelle Veränderungen eine große Rolle.

Oft wird von einer insulinotropen Wirkung der Milch in Hinblick auf Akne ausgegangen. Grund dafür sollen die IGF-1-Gehalte der Milch und/oder IGF-1 stimulierende Hormone sein.

Laut Herrn Prof. Meyer (2006) von der TU München gehen nur etwa 1-10 µg IGF-1 pro Liter in die Milch über. Eine weitere Inaktivierung erfolgt während Milchverarbeitung und Verdauung aufgrund der Fragilität dieses Proteohormons.

Erhöhte gemessene IGF1-Werte bei Kindern stehen nicht mit den hormonell wirksamen Inhaltsstoffen der Milch in Verbindung. Sie sind ein Effekt der Nährstoffe, wie sie in unterschiedlicher Weise durch jedes Lebensmittel ausgelöst werden.

Die Frage eines Zusammenhanges mit Milchverzehr ist bisher unzureichend erforscht (KErn 2015).

Leucin-Hypothese unbestätigt

Milch und Milchprodukte liefern verzweigtkettige Aminosäuren, wie das Leucin. Sie aktivieren den Proteinkomplex (mTORC1), der eine Schlüsselrolle in der Wachstumsregulation auf zellulärer Ebene einnimmt. Es wird vereinzelt behauptet, dass über diesen Weg Zivilisationskrankheiten ausgelöst werden. Dieses ist jedoch nur eine unbewiesene Hypothese, wie auch die Experten auf der internationalen Max-Rubner-Conference 2013 betonten (MRI 2013).

Neurodegeneration

Für die Behauptung, dass Milch neurodegenerativ wirken soll, gibt es keinerlei wissenschaftliche Evidenz (Charité Berlin, Uniklinik Münster).

In der Literatur gibt es zudem Hinweise auf einen protektiven Effekt von Milch und Milchprodukten bzgl. Demenz (Kliem et al. 2011).

Fertilität

Eine Wirksamkeit der Sexualhormone (Östradiol und Progesteron) aus Milch ist beim Konsumenten nicht gegeben.

Proteohormone und Peptidhormone, über Milch und Milchprodukte aufgenommen, werden bereits im Magen-Darm-Trakt abgebaut und sind im menschlichen Organismus unwirksam.

Steroidhormone werden sofort in der Leber zu 95-99 % abgebaut. Nur 1-5 % gelangen in die Zirkulation und z. B. zu Herz und Muskulatur. Bei den Steroidhormonen kommen die Östrogene am „nächsten“ an die Wirkungsschwelle (effect level), beim Menschen in Höhe von 1 mg täglich, heran. In der Einzelmilch sind 10 pg/ml, in der Sammelmilch 6,4 pg/ml gemessen worden. Bei dem festgelegten ADI (acceptable daily intake) von 3 µg Östradiol täglich, würde der ADI bei 500 Liter Milch erreicht, also sehr weit von der üblichen Verzehrsmenge entfernt. Das Erreichen des „effect level“ von 1 mg Östradiol täglich würde den Konsum von ca. 150.000 Liter bedingen. Auch bei Milchpulver kann der ADI bei weitem nicht erreicht werden (Meyer 2006, Parodi 2011).

Progesteron wird im Fett mit dem Faktor 100 angereichert. Um eine Wirksamkeit im Organismus zu erzielen, müssten täglich mehrfach 100 mg Progesteron aufgenommen werden. Butter enthält etwa 300 ng/g, 50 g Butter demzufolge 15 µg.

Mit Milchprodukten aufgenommenes Progesteron wird bereits von der Leber weitestgehend abgebaut und ist so unter Berücksichtigung der üblichen Aufnahmemenge unwirksam (BfR 2008).

Osteoporose

Calcium ist unentbehrlich für die Bildung und Stabilität von Knochen. Eine optimale Calciumversorgung kann mit dazu beitragen, der Knochenbrüchigkeit (Osteoporose) vorzubeugen (aid 2013). Osteoporose ist eine Krankheit mit vielfältigen Einflussfaktoren (genetische Veranlagung, Geschlecht, Alter, Hormone etc.). Auch ihre Prävention beruht auf verschiedenen Möglichkeiten wie der Steigerung der Bewegung oder einer Optimierung der Ernährung hinsichtlich der Aufnahme an Calcium, Protein oder Vitamin D. Milch und Milcherzeugnisse liefern eine Nährstoffkombination (wie Calcium, Protein, Magnesium, Phosphor), die günstig für den Aufbau und Erhalt der Knochengesundheit ist (Bonjour 2013; Weaver 2013). Sie sind die besten Calciumlieferanten. Zwar kann der Calciumbedarf durch gezielte Auswahl an beispielsweise calciumreichen Gemüse gedeckt werden, aber hier ist die Bioverfügbarkeit wesentlich schlechter (aid 2013).

Krebs

Die Entstehung von Krebs ist ein multikausales Geschehen, was bei der Zuordnung von speziellen Risikofaktoren zu berücksichtigen ist.
Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Milch und Milchprodukten und unterschiedlichen Krebsarten ergaben insgesamt keine Assoziation (Park et al. 2009).

Der Bericht des World Cancer Research Fund (WCRF) aus dem Jahr 2007 beinhaltet eine sehr umfassende Auswertung zu dem Thema.
So ist es wahrscheinlich, dass das Risiko an einem kolorektalen Karzinom zu erkranken, durch den Verzehr von Milch verringert wird, dieses wird von den Ergebnissen der europäischen Bevölkerungsstudie EPIC bestätigt (Murphy et al. 2013). Es wird vermutet, es ist aber nicht bewiesen, dass der Verzehr von Milch und Milchprodukten einen risikoverringernden Effekt auf das Entstehen von Blasenkrebs hat (World Cancer Research Fund 2007, Lampe 2011).

Vermutet wird, es ist aber nicht bewiesen, dass eine nicht physiologische Calciumkonzentration im Blut einen risikoerhöhenden Effekt auf das Entstehen von Prostatakrebs hat. Unklar ist laut KErn-Studie, ob es eine direkte Verbindung zwischen dem hohen Calciumspiegel des Blutes mit dem Calciumgehalt der Ernährung gibt. Hier heißt es „Für den Verzehr von Milch und Milchprodukten im Rahmen der empfohlenen Mengen wurde kein erhöhtes Prostatakrebsrisiko bestätigt.“ (KErn 2015).

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) wertet den aktuellen wissenschaftlichen Stand zum Einfluss des Verzehrs von Milch und Milchprodukten auf das Krebsrisiko regelmäßig aus und veröffentlicht eine Zusammenfassung zum Thema im Rahmen des Ernährungsberichtes, welcher 2012 zuletzt erschienen ist. Darin werden die Aussagen des WCRF-Berichtes bestätigt. Darüber hinaus wird die wissenschaftliche Sicherheit für eine Risikobeziehung zwischen dem Verzehr von Milch und Milchprodukten und bösartigen Tumoren in Mund, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Magen, Lunge, Eierstock, Gebärmutter, Niere, Pankreas, Leber, Gallenblase und Haut als unzureichend eingestuft.

Eine Meta-Analyse deutet darauf hin, dass ein erhöhter Verzehr von Milch und Milchprodukten insgesamt mit einem verringertem Brustkrebsrisiko zusammenhängen könnte (Dong 2011). Weiterhin sieht das BfR keine Assoziation zwischen dem Progesterongehalt in Milch und Brustkrebs (BfR 2008).

In den Ergebnissen der Meta-Studie des KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung, Bayern) in Zusammenarbeit mit dem MRI (Max-Rubner-Institut, Karlsruhe) wird ausgeführt, dass möglicherweise krebsschützende Inhaltsstoffe in Milch und Milchprodukten Calcium, milchtypische Fettkomponenten und milchtypische Proteine (Caseine, Molkenproteine) sind. So stoppen Milchfette z. B. Entzündungsprozesse und Milchproteine aktivieren die Abwehrstoffe (KErn 2015).

Ernährungsempfehlung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 3-4 Portionen Milch und Milchprodukte täglich, fettarme Varianten sind zu bevorzugen (DGE 2013). Das entspricht z. B. ca. 250 ml Milch und 50-60 g Käse. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die MIV-Publikation „Milchfett und Gesundheit: kein Widerspruch!“.

Diese Empfehlungen werden tatsächlich laut des DGE Ernährungsberichts 2012 unterschritten: Sowohl Männer als auch Frauen verzehren nur 154 g Milch und Milcherzeugnisse am Tag. Auch bei Käse und Quark liegt die durchschnittliche Aufnahme mit 38 g/Tag bei den Männern und 36 g/Tag bei Frauen unterhalb der Ernährungsempfehlungen.

Milch und Milchprodukte tragen in hohem Maße zur Versorgung an Proteinen, Calcium, Vitamin B2, Vitamin B12, Zink und Jod (s. MIV-Sachstandspapier Jod) bei (aid 2013).


Zusammenfassend

Insgesamt gibt es keine neue wissenschaftliche Situation bzgl. der Sicherheit und Qualität von Milch und Milchprodukten. Sie sind hochwertige Lebensmittel und wertvoller Teil einer ausgewogenen Ernährung. Dieses wurde auf der Max-Rubner-Conference 2013 „Gesundheitliche Aspekte von Milch und Milchprodukten“ unterstrichen und aktuell durch die Meta-Analyse des KErn 2015.

Quellen:

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Die Literatur kann beim Verfasser angefragt werden.

Dr. Gisela Runge

01.08.2015