Berlin, 7. Mai 2010 - Die deutschen Milcherzeuger freuen sich in diesen Tagen über höhere Milchgeldabrechnungen. Die Molkereien können bereits jetzt die positiven Signale vom Milchmarkt nutzen und die Preise nach oben anpassen. Mit weiteren Verbesserungen wird gerechnet. In Bayern z. B. rutschen bereits im Mai die Milcherzeugerpreise bei einigen Molkereien über die 30 Cent-Marke und damit über den langjährigen Schnitt.
Die Gründe sind insbesondere im besseren Absatz im Ausland zu suchen. Der schwache Euro beflügelt die Exportbemühungen der deutschen Molkereien bei Käse, Milchpulver und Butter. Darüber hinaus sind die privaten Lagerhallen der Molkereien geräumt und dies bereits im Frühjahr zur sonst anlieferungsstärksten Zeit. Die Brüsseler Marktverwaltung erwägt sogar, Milchpulver zur Angebotsergänzung aus den öffentlichen Interventionsbeständen freizugeben.
Insgesamt geht der Milchindustrie-Verband e.V. in Berlin von einer stabilen Marktsituation aus, die auch vorhergesagt wurde. Die Volatilität der Märkte bleibt aber vorhanden und alle Beteiligten sollten die Marktlage genau beobachten.
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Der Milchindustrie-Verband e.V. (MIV) repräsentiert etwa 100 leistungsstarke, mittelständische Unternehmen. Diese stellen mit einem Jahresumsatz von rund 22 Milliarden Euro den größten Bereich der deutschen Ernährungsindustrie dar.Kontakt:
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