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Fakten, Daten und Zahlen
19.01.2012
Kartellamtsbericht: Milchindustrie zur Sektoruntersuchung Milch

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Schulmilchlieferanten kämpfen mit Unterdeckungen
So gut das Image der Milch auch ist: Die Befragung zeigte, dass die zugelassenen Schulmilchlieferanten trotz Inanspruchnahme der EU-Beihilfe überwiegend mit Unterdeckungen zu kämpfen haben. Aufgrund immer kleiner werdender Liefermengen an die Schulen – aber dennoch festgelegter Höchstabgabepreise – können viele Lieferanten ihre bei der Verteilung entstehenden Kosten nicht mehr decken. Nicht zuletzt führen die ständig zunehmenden Energie-, Verpackungs- und Distributionskosten zu den wirtschaftlichen Einbußen.

Um einem weiteren Rückgang des Milchverbrauches an Schulen zu begegnen, setzt sich die deutsche Milchindustrie ein für:


  • Eine Vereinfachung des Abrechnungssystems für die EU-Beihilfe
  • Den Verzicht auf Mehrwegerlasse
  • Eine optimale Einstimmung zwischen Verkaufspersonal und Schulmilchlieferanten (Lieferannahme, Kühlmöglichkeiten etc.)
  • Eine Erweiterung des Schulmilch-Sortimentes
  • Förderung der Bereitschaft, sich für den Einsatz von Milch und Milchprodukten an deutschen Schulen zu engagieren
  • Marketingmaßnahmen und zielgruppengerechte Werbung für Schulmilchgetränke
  • Verstärkte Durchführung von Aktions- und Projektwochen zum Thema Schulmilch in den Schulen.
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Wie erwartet hat der Milchmarkt zum Jahreswechsel etwas geschwächelt