So gut das Image der Milch auch ist: Die Befragung zeigte, dass die zugelassenen Schulmilchlieferanten trotz Inanspruchnahme der EU-Beihilfe überwiegend mit Unterdeckungen zu kämpfen haben. Aufgrund immer kleiner werdender Liefermengen an die Schulen – aber dennoch festgelegter Höchstabgabepreise – können viele Lieferanten ihre bei der Verteilung entstehenden Kosten nicht mehr decken. Nicht zuletzt führen die ständig zunehmenden Energie-, Verpackungs- und Distributionskosten zu den wirtschaftlichen Einbußen.
Um einem weiteren Rückgang des Milchverbrauches an Schulen zu begegnen, setzt sich die deutsche Milchindustrie ein für:
- Eine Vereinfachung des Abrechnungssystems für die EU-Beihilfe
- Den Verzicht auf Mehrwegerlasse
- Eine optimale Einstimmung zwischen Verkaufspersonal und Schulmilchlieferanten (Lieferannahme, Kühlmöglichkeiten etc.)
- Eine Erweiterung des Schulmilch-Sortimentes
- Förderung der Bereitschaft, sich für den Einsatz von Milch und Milchprodukten an deutschen Schulen zu engagieren
- Marketingmaßnahmen und zielgruppengerechte Werbung für Schulmilchgetränke
- Verstärkte Durchführung von Aktions- und Projektwochen zum Thema Schulmilch in den Schulen.