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24.02.2010
Deutsche H- Milch erfolgreich in Europa
- MIV: Internationaler Handel mit Milchprodukten für Branche essentiell

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In den letzten Jahren hat sich der Jodgehalt der Milch durch die eigenbedarfsgerechte Jodversorgung der Kühe über Mineralstoffmischungen erhöht. Milch und Milchprodukte stellen heute mit 37 Prozent bereits die Hauptquellen der Jodzufuhr dar. Ein Liter Milch enthält im Durchschnitt etwa 80 µg Jod. Nach der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beträgt der tägliche Jodbedarf eines Erwachsenen 180 bis 200 Mikrogramm.


Milch - eine wichtige Quelle für Jod
Quelle: CMA

Erwachsene sind nach wie vor stark vom Jodmangel und in der Folge von Schilddrüsenerkrankungen betroffen. Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Jodbedarf und sollten dies entsprechend bei der Ernährung berücksichtigen.

Der Arbeitskreis Jodmangel (www.jodmangel.de) empfiehlt zur Aufrechterhaltung und weiteren Verbesserung der Jodversorgung folgende Jod-Zufuhr:

"Gute Grundversorgung von Jod über Nahrungsmittel, vor allem durch regelmäßigen Verzehr (ein- bis zweimal wöchentlich) von Meeresfischen sowie von Milch und Milchprodukten.

Ausschließliche Verwendung von Jodsalz, Jodsalz mit Flourid oder Jodsalz mit Fluorid und Folsäure in Privathaushalten...."
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Der deutsche Milchmarkt stabilisiert sich weiter