Je nach aktueller Marktsituation ist der Auszahlungspreis für die angelieferte Milch mehr oder weniger direkt den Entwicklungen der Interventionspreise gefolgt. Aufgrund der besonderen Lage in 2001 (geringeres Mengenaufkommen, überproportionale Exporte, BSE-Krise) konnte sich der Milchpreis kurzfristig vom Interventionspreisniveau lösen, um letztendlich wieder in dessen Nähe abzusinken. Auch längerfristig ist unter den politischen Vorgaben (Mengen- und Preisdruck) ein stärkeres und nachhaltiges Abheben der Markterlöse von der Interventionsverwertung nicht vorstellbar.
Zu erwähnen ist, dass ein Teil der Preisrückgänge und damit Verluste beim Milcherzeuger durch direkte Zahlungen aus Brüsseler Kassen (Milchprämie) kompensiert wird.